NAS Server – braucht man das? Lohnt es sich?

Heute schreibe ich mal etwas über Technik, genauer über Nas Server. NAS Server  sind sogenannte Netzwerk-Speicher Lösungen. Damit kann man Speichersysteme ins Internet synology-diskstation-ds416slim-4-bay-nas-server-fuer-6-35-cm-festplatten_z1einbinden und somit von überall auf diese Speicher zugreifen. Es gibt die verschiedensten Lösungen für diese NAS Speicher oder Nas Server. Für den Gebrauch Zuhause eignet sich vor allem die Geräte von Synology. Diese bieten eigene Gehäuse an welche alles mitbringen um seinen NAS Speicher ans Netz zu bringen. Dabei hat man oft die Wahl ob man die Festplatten gleich mitkauft, oder diese extra auswählt und in das NAS Gehäuse einbaut. Wer mehr dazu wissen möchte kann sich gerne auf Seiten wie http://www.nasserver24.de näher belesen.

Was gilt es zu beachten?

Wichtig zu wissen ist erstmal wie groß der Speicher werden soll den man einrichten möchten. Dabei muss man vor allem entscheiden ob man den Speicher auf mehrere Festplatte verteilen möchte, oder den gesamten Speicher auf einer Festplatte haben möchte. Das Verteilen auf mehrere Festplatten hat entscheidende Vorteile in der Geschwindigkeit und der Datensicherheit, wenn man denn ein Raidlevel nutzt. Nutzt man zum Beispiel das Raidlevel 1 (siehe Wikipedia), werden die Daten auf beide Festplatten geschrieben. Fällt nun eine Festplatte aus, kann die andere Festplatte die Daten wiederherstellen und das Raidsystem funktioniert weiterhin. Man tauscht dann einfach die defekte Festplatte aus und startet einen sog. Rebuild um das Ganze zu reparieren.

Weitere Vorteile eines NAS

Weitere Vorteile eines eigenen NAS Speicher oder NAS-Server ist natürlich die Datensicherheit. Hat man solche Daten außerhalb gespeichert, z.B. bei Dropbox hat man niemals die totale Kontrolle über die eignen Daten. Man weiß also nie wer alles auf diese Daten zugreift oder ob Drobox die Daten wirklich jemals löscht. Hat man diesen Speicher selbst im Wohnzimmer stehen weiß man natürlich was damit geschieht und wer darauf Zugriff hat.

Für das kleine Extra an Sicherheit bieten einige Hersteller nun auch Verschlüsselungssysteme für Ihre Nas Gehäuse an. Damit kann man die eigenen Daten dann verschlüsseln und sie sind extra gesichert vor fremden Zugriff, z.B. vor Einbrechern oder Diebstahl.

Wie ihr seht ist ein eigener NAS Server durchaus eine Überlegung wert, zumals die Geräte heute nicht mehr sehr teuer sind.

Eine Infrarotheizung kaufen – nur welche

Die Vorteile einer Infrarotheizung

Heute haben wir einen Beitrag über die Infrarotheizung für euch. Wir alle kennen die alten Elektro Heizungen. Diese verbrauchen viel Strom und sinfrarotheizung-silber-esszimmer-redwellehen nicht gut aus.

Doch nun gibt es Infrarotheizungen, diese verbrauchen weniger Strom und sehen toll aus. Auch wer die Infrarotheizung wie ein Bild aufhängen möchte, kann dies tun. Man kann sogar Infrarotheizungen kaufen welche man wie einen Spiegel im Bad aufhängen kann. Heißen tun diese dann Spiegelheizung oder Bildheizung. Elektroheizungen funktionieren meist mit über 2000 Watt, Infrarotheizungen hingegen kommen schon mit 500 Watt aus um eine ordentliche Wärmeleistung zu erzeugen. Der andere Vorteil einer solchen Heizung ist, das man sie ohne Probleme an die Wand hängen kann. Das kommt daher das diese Heizungen so dünn sind und dazu auch leicht.

Welches Modell soll man kaufen?

Wer sich nun eine solche Heizung aussuchen möchte, sollte mal einen Blick auf die bekannten Testportale werfen. Eine schöne Übersicht für die Infrarotheizung findet man bei Testbewertungen. Andere Portale haben meist weniger gute Übersichten. Bei der Leistung sollte man bei sehr kleinen Räumen Heizungen bis 500 Watt nehmen. Bei Räumen ab 10m² empfehle ich jedoch Heizungen ab mind. 1000 Watt. Dies hat den Vorteil das die Heizungen dann eher abschalten und somit auch insgesamt weniger Strom verbrauchen, trotz der höheren Wattzahl. Dies wird so auch sehr gut bei der Süddeutschen Zeitung gut erklärt. Dort kann man auch schöne kunstvolle Geräte bestaunen.

Aufbau der Infrarotheizung

Der Aufbau der Heizungen ist meist sehr einfach. Oft muss man nur ein Paar Standfüße anbringen, oder die Infrarotheizung an der Wand anbringen durch Dübel und Schrauben. Danach kommt der Stecker in die Steckdose und es kann los gehen. Wichtig ist noch zu beachten das man ein Thermostat dazu kauft, sollte dies nicht bereits bei der Heizung inklusive sein. Dies ist wichtig das die Heizung nur bis zu einer bestimmten Temperatur läuft und man Strom spart.

Reinigung

Gereinigt werden solche Infrarotheizungen glücklicherweise nur oberflächlich. Es gibt hier also nicht kompliziertes zu beachten. Einfach feucht abwischen, das sollte reichen. Natürlich vorher den Netzstecker ziehen.

Ich hoffe der Artikel konnte euch etwas helfen und ihr wisst nun mehr über diese noch relativ neue Form der Heizung. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch gerne direkt an mich.

Aktuelles zum Nahostkonflikt

Muslim§Recht vom 24.8.: Der Bogyman – Die andere Macht in Israel

Als der neue Generalstabschef, der Luftwaffengeneral Dan Halutz, seinen neuen Job übernommen hat, stand ich mit einer Gruppe Demonstranten am Tor des Generalstabsgebäudes, um gegen seine Berufung zu demonstrieren.

Unser Slogan war: „Sie haben Blut an ihren Flügeln!“ – eine Erinnerung an seine Bemerkung, nachdem die Luftwaffe eine Ein-Tonnen-Bombe in ein Wohngebiet in Gaza fallen ließ, um den Hamasführer Salah Shehadeh zu töten. Wie man sich erinnert, tötete die Bombe auch 14 unbeteiligte Menschen, einschließlich neun Kinder.

Als Haluz damals gefragt wurde, was er nach dem Abwurf einer Bombe empfinde, antwortete er: „Ein leichter Schlag am Flügel.“ Er fügte noch hinzu, daß er danach gut schlafe. Ich denke nicht, daß eine Person, die sich so äußert, der oberste Kommandeur unserer Armee sein sollte.

Deutschlandradio vom 16.8.: Politischer Rollentausch im Theater

Das Theaterstück „Plonter“, hebräisch für „Verwicklung“, sorgt in Tel Aviv für Aufsehen. Nicht nur, dass die Zuschauer am Einlass zum Theater wie an einem Checkpoint kontrolliert werden und so unfreiwillig in die Rolle der Palästinenser schlüpfen. Auch die Schauspieler schlüpfen in fremde Rollen: Ein Palästinenser spielt einen jüdischen religiösen Siedler, ein Israeli einen palästinensischen Selbstmordattentäter.

Deutschlandradio vom 15.8.: „Es ist zu spät“

Die seit 20 Jahren in Jerusalem lebende Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff glaubt nicht, dass die Evakuierung einiger Siedlungen im Westjordanland zur Lösung des Nahost-Konflikts beiträgt. Die politische Maßnahme käme zu spät, sagte sie gegenüber Deutschlandradio Kultur.

Schrobsdorff: Nein, es ist kein schöner Tag. Ich war von mir selber überrascht. Ich habe gestern im Fernsehen Nachrichten gesehen, da zeigt man immer die sensationellsten Bilder, das weiß ich, aber es war schon ziemlich scheußlich, der eine zieht seinen Palmbaum aus der Erde, um ihn unter dem Arm mitzunehmen, und wenn die anderen anfangen zu zerstören, finde ich das nicht mehr komisch. Wissen Sie, ich hasse die Siedler aus ganzem Herzen, ich habe sie gehasst, wenn sie durch Jerusalem durch die Straßen gingen, Maschinengewehr auf der einen Seite, auf der Schulter das Kind, Käppchen auf dem Kopf, Kinderwagen vor sich her, ich hasse das. Wir können nicht sagen, sie haben Furchtbares angestellt, es sind hauptsächlich wieder mal die Politiker. Das ist ja gar nicht nur der rechte Likud. Die Arbeiterpartei hat vor Jahren damit begonnen, das Land zu besiedeln. Als ich das erste Mal hörte, Großisrael, das war im Jahre, ich glaube, 1972, da sprach man davon. Es ist doch eine Tatsache, dass man das immer angestrebt hat.

Deutschlandradio vom 12.8.: Villengrundstücke in bester geschützter Lage

Im Schatten des israelischen Abzuges aus dem Gaza Streifen, jenseits aller Schlagzeilen um den Machtkampf zwischen Hamas und Al Fatah wird allen abwesenden Fernsehkameras zum Trotz gerade dieser Tage auf Hochtouren in der Westbank Politik gemacht. Mit Bulldozern und Betonmischmaschinen, mit Kränen und mit Gartengrün und mit Anzeigen im Immobilienteil der Tageszeitungen Israels. Nie war das traute Eigenheim mit Panoramablick und Sicherheit so günstig zu erwerben. Und damit verändert sich das Bild der Siedler, die hierzulande immer noch als orthodox, gewaltbereit und staatsfern angesehen werden.

Deutschlandfunk vom 26.7.: Jüdische Fanatiker und islamische Gotteskrieger Im Nahen Osten tobt zurzeit eine Art Dreifrontenkrieg: Der Dauerkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern spitzt sich wieder zu, die radikale Hamas macht Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas das Leben schwer und in Israel versetzt die Siedlerbewegung mit geschickt inszenierten Massenprotesten gegen den Rückzug aus dem Gaza-Streifen das Land immer wieder in den Ausnahmezustand. Welche Ziele verfolgen die Extremisten, wie groß ist ihr Einfluss und – welche Möglichkeiten gibt es, sie einzubinden?

Es war eine ausgelassene Feier in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland am 15. September 2003. Die israelischen Sicherheitsbehörden hatten ein halbes Dutzend Häftlinge freigelassen. Es waren jüdische Häftlinge, Anhänger des im Jahr 1990 ermordeten rechtsextremen Rabbiners Meir Kahane. Auch nach wochenlangen Ermittlungen und harten Verhören konnte ihnen keine Beteiligung am jüdischen Untergrund nachgewiesen werden. Drei andere Männer aus der Siedlung Bat Ayin dagegen wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Sie hatten zugegeben, dass sie versucht hatten, eine Bombe in einer muslimischen Mädchenschule in Ostjerusalem zu zünden. Mit dem Anschlag wollten sie Rache nehmen für palästinensische Attentate gegen Israelis.

TAZ vom 10.8.: Mit Masken und Hühnermist

In dem kleinen Dorf Bil’in finden freitags keine Hochzeiten mehr statt. Ein junges Paar hat es ein letztes Mal versucht, dann sind Soldaten gekommen und haben die Feier mit Tränengas aufgelöst. Seit gut sechs Monaten wird in Bil’in jeden Freitag demonstriert – gegen den Sperrzaun, den das israelische Verteidigungsministerium bauen lässt.
Mohammed Khatib blickt vom Balkon im ersten Stock seines fast fertig gebauten Hauses auf das etwa 30 Kilometer südöstlich von Tel Aviv gelegene palästinensische Dorf. „An klaren Tagen kann man von hier aus bis zum Mittelmeer sehen“, sagt er. Da gewesen ist er selbst noch nie. Nur ein schmaler karger Landstreifen erstreckt sich hinter den letzten Häusern. „Dort hinten liegt Modi’in Illit“, sagt Mohammed und zeigt auf eine jüdische Kleinstadt, die nur wenige Kilometer entfernt liegt. Früher lagen dort die Olivenhaine seines Vaters. „Ich bin unter einem Baum geboren“, sagt der 31-Jährige lächelnd und erzählt von seiner Mutter, die bis zum Einsetzen der Wehen bei der Ernte half. Seine Kindheit habe er in dem Hain verbracht. „Vor vier Jahren wurde mein Baum gefällt“, erinnert sich Mohammed, um Platz zu machen für die Häuser der jüdischen Siedler. „Meine Kinder spielen dort nicht mehr.“

Der Standard vom 6.8.: Ex-Ministerin Aloni: „Israelischer Terror ist schlimmer als der palästinensische“­

„(Premier Ariel) Sharon ist ein großer, arroganter Nationalist. Er leidet unter Megalomanie und es ist ihm gleichgültig, die Leben von anderen zu opfern, wie dies bei der Invasion in den Libanon geschehen ist“, so die nicht unumstrittene linksliberale Politikerin Aloni. „Sharon und die israelische Führung versuchen immer, die Israelis die Lüge glauben zu machen, dass die Palästinenser uns ins Meer treiben wollen“, sagte sie. „Tatsächlich sind wir diejenigen, die Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit begehen und ich hoffe, dass Sharon vor Gericht kommt.“

Weitere Infos findet ihr hier http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54655/nahost